Die akustische Stellwand ist der Allrounder unter den Raumteilern: freistehend, mobil und akustisch wirksam. Sie zoniert offene Bürolandschaften, schirmt Arbeitsplätze ab und senkt den Lärmpegel – ohne dass Sie auf die Offenheit eines Großraums verzichten müssen. Anders als eine reine Sichtschutzwand absorbiert sie Schall aktiv und verbessert so messbar die Raumakustik.
Was eine akustische Stellwand leistet
In offenen Büros breiten sich Schallwellen ungehindert aus. Gespräche, Telefonate und Tastaturgeräusche überlagern sich und stören die Konzentration. Eine akustische Stellwand setzt genau dort an: Ihre poröse Polyester-Füllung fängt Schall ein, statt ihn zu reflektieren. Besonders im Sprachfrequenzbereich – etwa 1.000 bis 2.000 Hz – wirkt die Absorption stark, denn dort entstehen die meisten Störgeräusche im Büro.
Das senkt nicht nur den wahrgenommenen Pegel, sondern verbessert die Sprachverständlichkeit und schafft Privatsphäre. Wichtig zur ehrlichen Einordnung: Eine Stellwand dämpft und absorbiert, kann aber keine vollständige Schalldämmung wie eine massive Wand leisten. Ihre Stärke ist der Raumschall.
Stellwand oder Rollwand – wo liegt der Unterschied?
Ehrlich gesagt: im Fuß. Das Wandelement ist dasselbe – gleicher Aufbau, gleiche Bespannung, gleiche Absorptionsleistung. Die Stellwand steht auf einer schmalen Bodenplatte, die Rollwand auf Lenkrollen.
Für Sie entscheidet deshalb die Nutzung, nicht die Technik:
- Stellwand, wenn die Zonierung bleibt, wo sie ist – Grundgliederung einer Bürofläche, dauerhafte Abschirmung einzelner Bereiche, ruhiger Hintergrund für Videokonferenzen. Ohne Rollen steht sie fester und wirkt aufgeräumter.
- Rollwand, wenn sich die Aufteilung häufig ändert – Projektteams, Schulungen, Räume mit Mehrfachnutzung.
In vielen Projekten kombinieren wir beides: feste Stellwände für die Grundstruktur, einige Rollwände für die Bereiche, die in Bewegung bleiben. Was in Ihrem Fall trägt, klären wir vor Ort.
