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Raumakustik

Raumakustik optimieren - Einsatz von Schallabsorbern im Büro

Infolge des Bestrebens die Kosten pro Arbeitsplatz zu reduzieren und die Arbeitsproduktivität zu steigern sind die Anforderungen an Büromitarbeiter erhöht. Oft muss auf relativ kleinen Raum sehr konzentriert gearbeitet werden. Das erfordert eine darauf abgestimmte Arbeitsumgebung, wobei Störungen aus dem direkten Umfeld möglichst vermieden, oder reduziert werden sollten.
Bei der Planung von Büros wird auf die Raumakustik kaum Rücksicht genommen. In der Raumplanung geht der Trend meistens in die entgegengesetzte Richtung: offene Bürolandschaften mit vielen schallharten Flächen mit einer Maximierung an Arbeitsplätzen. Die räumliche Distanz zwischen den Arbeitsplätzen ist oft sehr gering, wodurch die Sprachinformation des Telefonats vom Nachbartisch die Konzentration auf die eigene Arbeit oft sehr erschwert. Dazu kommt noch der bekannte „Lombard-Effekt“(1). Weil man sich an seiner eigenen Sprachwahrnehmung orientiert, spricht man lauter wenn man sich selber schlecht versteht. Wenn dann auch noch bei der Raumausstattung die raumabgrenzenden Flächen, wie Böden, Wände, Decken und das Mobiliar aus schallharten Oberflächen erstellt sind, wird die Akustik im Raum so schlecht, die Arbeitsproduktivität deutlich darunter leidet und eventuelle sogar Stresssymptome auftreten.

Einschätzung der raumakustischen Parameter

Der erste Schritt zur Lösung einer schlechten Akustik, besteht aus einer genauen Definition des Problems um die akustische Lösung exakt auf die Raumeigenschaften abzustimmen. Es gibt eine Menge unterschiedlicher Schallabsorber auf dem Markt, die aufgrund ihrer Qualität oder ihres Einsatzgebietes nicht zur eigentlichen Problembehebung führen. Deshalb muss anhand von den technischen Eigenschaften, wie Schallabsorptionsgrad in Abhängigkeit von dem Frequenzspektrum, geprüft werden, wie effektiv diese Produkte das bestehende Problem lösen können. Oft reicht schon ein visueller Eindruck eines Raumes um beurteilen zu können, ob Nachhall das größte Problem ist, ein zu hohen Schallpegel, oder eine Kombination mehrerer akustischer Probleme. Zusätzlich zu den raumtechnischen Parametern müssen noch psychologische Effekte berücksichtigt werden: niedrige Nachhallzeiten und Grundrauschpegel können in Großraumbüros zu sogenannten irrelevanten Spracheffekt führen (2). Das bedeutet, dass man unwillkürlich alle hörbare Sprachinformation über weite Entfernungen versucht zu verstehen. Auch das Arbeitet sich negativ auf das Wohlbefinden am Arbeitsplatz aus. Die Hörsamkeit des Raumes hängt jedoch zentral von der Halligkeit eines Raumes ab und kann mit der Nachhallzeit exakt bemessen werden. Darum ist die Nachhallzeit die wichtigste raumakustische Kenngröße der Raumakustik und wird in der DIN 1804 geregelt.

Schallpegel in Räumen

Neben die Nachhallzeit muss auch festgestellt werden, wie hoch der Schallpegel ist und wie der Schall sich in einem Raum fortpflanzt. Um ganz sicher zu sein, oder um festzustellen, ob eine vorgeschlagene Lösung auch das bringt was erwartet wird, sind akustische Messungen von Frequenzspektrum und Nachhallzeiten der Räumlichkeiten in Ergänzung durchaus sinnvoll. Sie sind aber nicht immer notwendig. Oft wissen die Mitarbeiter ganz genau was Sie am meisten stört.



Raumakustische Ansprüche an unterschiedliche Räume

Wenn der Schall vom Nachbartisch oder andere lärmverursachende Tätigkeiten sich durch den ganzen Raum fortpflanzen können, sind akustische Barrieren wie Schreibtisch Absorber, akustische Trennwände oder Trennschirme, abgehängte akustische Deckensegel, Kantenabsorber oder Deckenpaneele notwendig. Ist ein zu lang andauernder Nachhall das Problem, kann genau gemessen und berechnet werden, wie viel Absorptionsfläche von welcher schallabsorbierenden Qualität einem Raum ergänzt werden sollte, um den Nachhall so zu reduzieren, damit eine optimale Raumakustik entsteht. Dabei ist wichtig welche Art von Absorbern eingesetzt werden.
Nicht immer ist es (nur) die absolute Lautstärke, also der Lärm in Dezibel, der für die Beeinträchtigung der Konzentration verantwortlich ist. Wenn in einem Callcenter jede Sekunde mehrere Telefone klingeln, ist das weniger störend als ein plötzlich klingelndes Handys während einer ruhigen Sequenz in einer Filmvorführung. So kann auch in einem sehr ruhigen Büro die an sich leise Kühlanlage, oder der Lüfter eines Druckers sehr störend wirken. Es geht bei der Lösung akustischer Probleme also auch um die Frage welche Bedingungen an die Akustik in einem bestimmten Raum, oder einer bestimmten Arbeitsumgebung gestellt werden. In einem Schwimmbad liegt die Toleranzgrenze für Nachhall bei dem Mitarbeiter nun einmal auf ein anderes Niveau als in einer Bibliothek.

Regelungen an die raumakustischen Eigenschaften von Arbeitsplätzen

Der anzustrebende Wert der Nachhallzeit ist je nach Nutzungsart und die Größe des Raums unterschiedlich. In der DIN 18041 ist die anzustrebende Nachhallzeit für verschiedene Räume und ihre Größen geregelt. In der Praxis sind die meisten Schallabsorber Mittel- und Hochfrequenzabsorber, diese dämpfen die Frequenzen deshalb ganz unterschiedlich. Weil in den hohe Frequenzen der Informationsübertragung im Sprachbereich stattfindet, werden diese Frequenzen häufig überdampft, während die tieferen Frequenzen im Sprachbereich häufig zu wenig berücksichtigt werden.
Im Idealfall sollte man eine Absorber Kombination installieren, die den mittleren und tieferen Frequenzbereich mit berücksichtigt, (zum Beispiel Kantenabsorber) nur damit können die Anforderungen der DIN 18041 nur erfüllt werden.(3)

Beurteilung der Raumakustik

Drei wesentliche Kriterien bestimmen die schalltechnische Beurteilung eines Arbeitsplatzes in einem Büro:

  • Der Schallpegel am Arbeitsplatz der von einer einzigen eindeutig identifizierbaren Quelle verursacht wird, wirkt trotz einem eventuell geringen Schallpegels als besonders störend. Dies gilt hauptsächlich für elektrische Geräte, wie Drucker, Computerlüfter, Arbeitsplatzventilatoren, Kopierer aber auch die Kaffeemaschinen. Es ist in diesem Fall in der Praxis irrelevant wie hoch der Schallpegel dieser Geräte ist, störend wirkt fast immer das ein- und ausschalten dieser Maschinen. Auch das plötzliche laute klingeln eines Telefons in einem durchgehend ruhigen Büro, führt oft schon zu Stresserscheinungen, wenn es nicht der eigene Apparat ist. An gleichmäßige Geräusche gewohnt man sich, aber nicht an unregelmäßige.
  • Telefongespräche oder Gespräche zwischen Kollegen in Büros, die sich nicht um den eigenen Arbeitsbereich handeln, stören die Konzentration, wenn man unfreiwillig zuhören muss. Das „Weghören wollen“ führt fast immer zu Ablenkungen und beeinträchtigt die eigene Arbeitsleistung sehr stark. Auch diese Beeinträchtigung wird nicht vom de absoluten Stärke des Schallpegel verursacht, sondern vom Unterschied zwischen einen niedrigen und einen viel höheren Schallpegel.
  • Selbstverständlich sollten der Schallpegel und der Nachhall in einem Büro so niedrig wie möglich sein. In der Praxis bedeutet dies, dass ein Pegelbereich in dB (A) unter 45 dB optimal bis gut ist. Ein Schallpegel von 45 bis 50 dB ist es in einem gewerblichen Umfeld noch akzeptabel, aber mehr als 50 dB ist ungünstig, obwohl noch zulässig. Bei Werten von über 55 dB ist die Geräuschbelastung deutlich zu hoch, wobei bei Lärmpegeln ab 80 dB dauerhafte Gehörschädigungen entstehen können. Der akzeptable Nachhall in einem Büro hängt von der Größe des Büros und die Anzahl der Mitarbeiter ab, sollte sich aber im Durchschnitt nicht weit über die 0,6 s Liegen.

Raumakustische Optimierung mit unterschiedlichen Schallabsorbern

Bei der Einrichtung eines Büroraums sollten akustische Bauteile (wie Akustikdecken, Teppiche, absorbierende Vorhänge und absorbierendes Mobiliar) nicht fehlen damit ein Nachhallproblem erst gar nicht entsteht. Sind damit die raumakustischen Bedingungen nicht erfüllt, muss raumakustisch nachgebessert werden. Dabei muss zwischen einem Nachhallproblem oder Störungen durch einen zu hohen Schallpegel unterschieden werden. Bei einem zu langen Nachhall kann genau berechnet werden, wie viel Absorptionsmaterial zusätzlich hinzugefügt werden muss, um eine angenehme Raumakustik zu erzielen.

Optimierung der Raumakustik mit Produkten von raumAKUSTIKS

Mit unserer langjährigen Erfahrung in der Verbesserung der Raumakustik haben wir schon eine Vielzahl von Büros, Callcenter, Restaurants, Besprechungsräumen, Schulen, Kindergärten und Wohnungen raumakustisch verbessert.
Unser umfassendes Angebot an unterschiedlichen Schallabsorbern, Plexiglas Lochplatten und Akustikvorhängen hilft dabei ein ästhetisches und raumakustisch optimales Ergebnis zu erzielen. Hierbei bieten wir ihnen einen Lösungsvorschlag entsprechend der Räumlichkeiten und deren Nutzung.

(1) Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Akustische he Gestaltung von Bildschirmarbeitsplätzen in Büros. ISBN 3-88261-516-8

(2) Frank Zickmantel, Akustikproblem Open Space; in; Faclity Manager, Juli/August 2012

(3)http://www.aeuacoustics.com/?page_id=486